National Monument Guayabo

Grandpa`s Hotel und National-Monument Guayabo

Tag XIX 05.01.17

Mal was mit Kultur

Am nächsten Tag geht es endlich zur nächsten Unterkunft. Wir versprechen uns endlich wieder etwas Abwechslung, neue Abenteuer und vielleicht den einen oder anderen Spaziergang ohne Zaun. Einen weiteren Tag in dieser Langeweile hätten wir auch nicht überlebt. Auf dem Weg zur neuen Unterkunft fahren wir an einer Ausgrabungsstätte mit dem Namen „Monumento Nacional Guayabo“ vorbei. Ich will unbedingt noch etwas historisches sehen. Bisher gab es weder Inka, noch Maya, noch Azteken – nur hauptsächlich dicke, kleine Costa Ricaner.

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Wenn die Bremsen versagen

National Monument Guayabo

National Monument Guayabo

Die Straße zu diesem „National Monument“ ist wieder so unterirdisch schlecht, dass ich das Steuer übernehme. Links geht es auf grüne Plantagen den Vulkan Turrialba hinauf und auf der rechten Straßenseite geht es steil bergab. Das ist zu viel Adrenalinrausch für Susan. Der Untergrund ist wie immer übersät mit Löchern, Steinen, groben Split und tiefen Sand. Alles abwechselnd – wahlweise auch mal zusammen. Als ich bergab bremsen möchte, blockieren die Räder und wir rutschen auf dem Rollsplitt nach unten. Dass die Bremsen auf dieser Straße nicht funktionieren, sage ich natürlich nicht Susan. Ich will sie ja nicht unnötig aufregen. Uns fällt außerdem auf, dass der Himmel sehr dunkel geworden ist. Als wir kurz den etwas entfernten Vulkan Turrialba zu sehen bekommen, hängt eine dicke schwarze Aschewolke über dem Krater. Genaueres können wir aber leider nicht erkennen. Das wäre ja was, wenn es einen Vulkanausbruch geben würde, wenn wir hier im Lande sind. Nach vielen Strapazen auf der Straße kommen wir am Monument an.

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Enttäuschendes Monument

National Monument Guayabo

National Monument Guayabo

Okay, aussteigen und einen der zwei unterschiedlichen Wege wählen. Ob das eine Falle ist? Egal, wir gehen schnell den 20 Minuten-Weg, dann den großen. Auf dem großen Weg gibt es ein paar Hinweisschilder und ein paar alte Mauern. So richtig weiß man nicht, wozu dieser Ort gedient hat – war aber vermutlich ein Stammesdorf mit dem üblichen Tam-Tam. Tempel, Hütten, Markt und vielleicht die ein oder andere Opferstelle. So richtig macht uns das ganze nicht an. Wir hatten uns mehr versprochen. Vielleicht sind wir aber noch zu angestrengt von der Autofahrt. Nach einer Stunde sind wir auch durch. Auf einer vernünftigen Straße geht es über einen kleinen Umweg zur nächsten Unterkunft.

 

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Grandpa`s Hotel

Es ist eine wunderschöne kleinen Hütte, an einem Hang gelegen. Aus einem der Fenster können wir auf die Stadt Karthago und die dahinter liegenden Berge schauen. Kurz bevor es dunkel wird fahren wir noch in einen Supermarkt und holen uns den üblichen Käse, ein paar Kekse und süße Limo. Eine wirkliche Auswahl an gesunden Nahrungsmitteln haben wir in Costa Rica nicht.

National Monument Guayabo

National Monument Guayabo

Grandpa`s Hotel

Grandpa`s Hotel

Grandpa`s Hotel

Grandpa`s Hotel

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